Stand der Dinge

Letzter Stand der Dinge. Hier kann man von unten nach oben die Reihenfolge der Ereignisse nachvollziehen. 

• Pusteblume … wir haben verhandelt und geplant, Architekten beauftragt und gerechnet, eine Gartenbühne entworfen und gezeichnet … doch der Bezirk hält alles für nicht genehmigungsfähig und Edeka macht fleissig Werbung mit einem Gartenprojekt, zu dessen Realisierung sie wenig beitragen. Wir sehen uns genötigt eine neue Stellungnahme zu veröffentlichen (unter: Wie steht es um das GrünAreal?)

• Seit Monaten wird mit der Handelskette Edeka und deren Projektentwicklern sowie der Stadt Hamburg über eine Realisierung des GrünAreal auf dem Gelände der Alten Rindermarkthalle verhandelt. Die Lage sieht viel versprechend aus. Wir gehen davon aus, dass der öffentliche Planungsgarten GrünAreal kommen wird und dass wir die nächsten zehn Jahre Zeit haben, das Gelände mit zu gestalten.

• Staatsrat Sachs von der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat einen Runden Tisch zum „urban gardening“ einberufen. Das Leitbild Hamburg wird überarbeitet und Stadtgärtnern soll in diesem Zusammenhang thematisiert werden. Wir nehmen ihm beim Wort!

• Keimzelle goes Grünareal! Nachdem das Grünareal nicht sofort auf dem Gelände der Alten Rindermarkthalle realisiert werden kann, wird die Idee des Grünareals am Eingang zum Karolinenviertel visualisiert und territorrialisiert. Die Eröffnungsveranstaltung findet am Sonntag den 7.10.12 statt.

• Wir planen weiter …

• Immobilienmanagement und Verwaltung arbeiten mit strukturellen Machtmitteln der Intransparenz um Einmischungen in die Angelegenheiten zum Areal zu verhindern.

• Im Ausschuss für Wohnen und soziale Stadtentwicklung wird die angebotene Präsentation über das Grünareal nicht auf die Tagesordnung gestellt, der Bezirk beantwortet Anfragen im Vorfeld zum Sitzungsverlauf nicht. Der Bezirk hat den Bericht der SprinkenhofAG über die Baustellenplanung an der Alten Rindermarkthalle im nichtöffentlichen Teil der Sitzung platziert, so dass weder das Grünareal noch sonstige Vertreter der Öffentlichkeit erfahren, was dort verhandelt und berichtet wurde. Einige Abgeordnete beschweren sich über diese Intransparenz, ohne allerdings darauf zu bestehen, den TOP in den öffentlichen Teil der Sitzung zu verlegen.

• Die CDU stellt einen Antrag in der Bezirksversammlung Hamburg Mitte auf Unterstützung des Grünareal. In der parlamentarischen Diskussion zu diesem Antrag kommt es zu Stilblüten wie jener, dass ein hervorragendes Beteiligungsverfahren zur Alten Rindermarkthalle stattgefunden habe. Mit der Mehrheit der SPD/FDP wird der Antrag abgelehnt und in den Ausschuss für Wohnen und soziale Stadtentwicklung verwiesen.

• Im Ausschuss für Wohnen und soziale Stadtentwicklung werden die Empfehlungen der Sanierungsbeiräte behandelt und auf Eis gelegt. Der Ausschuss will die SprinkenhofAG auf seine nächste Sitzung einladen um um Stellungnahme bitte.

• Die Grünen stellen eine zweite kleine Anfrage an den Senat, um Baustellenpläne einsehen zu können und Fragen zu geplanten oder stattgefundenen Beteiligungsverfahren endlich beantwortet zu bekommen.

• Die Grünen stellen eine kleine Anfrage, in der sie an Bürgerschaftsbeschlüsse zu Beteiligungsverfahren und Gemeinschaftsgärten erinnern und den Senat fragen, ob er dies alles vergessen habe und warum das Grünareal nicht unterstützt würde.

• Die Sanierungsbeiräte Karolinenviertel und Wohlwillstraße werden im März und April über das Grünareal informiert und unterstützen das Projekt mit Empfehlungen.

• Es stellt sich die Frage, ob die Stadt und der Bezirk die geforderte und eigentlich geplante Bürgerbeteiligung zur Alten Rindermarkthalle wirklich will. Ein alternativer Planungsgarten wie das Grünareal wäre machbar, wird aber verhindert.

• Gespräche und Ortsbegehung mit dem Schulleiter des am Areal gelegenen Wirtschaftsgymnasiums ergaben: Eine geeignete Ersatz-Fläche wäre vorhanden. Nach Anfrage seitens des Schulleiters lässt die Schulbehörde aber mitteilen, dass dort eventuell ab Juli Baumaßnahmen geplant seien, weshalb man die Fläche nicht freigeben möchte.

• Absprachen mit Bezirk Mitte ergaben: Alternative Orte in der unmittelbaren Umgebung seien nicht geeignet oder stünden nicht zur Verfügung

• Nach mehreren Gesprächen mit Sprinkenhof und /Immobilienverwaltung ist der Verhandlungsstand: Wegen der geplanten Sanierungsarbeiten sei über die Phase der Bauarbeiten auf dem gesamten Gelände kein Platz. Angesichts der 34.000 qm Gesamtfläche des Areals ist diese Haltung der SpriAG schwer nachvollziehbar.

• Finanzbehörde teilt mit, dass man sich eine für alle Seiten vertretbare Lösung wünsche.

• Die Nachbarschaft freut sich schon auf das Grünareal und soziale Einrichtungen unterstützen das Projekt.

•  Verhandlungen mit der Finanzbehörde, der SprinkenhofAG sowie dem Bezirk Mitte beginnen und sehen viel versprechend aus.

• Die Kunstkommission der Kulturbehörde Hamburg erachtet das Grünareal als Kunst im öffentlichen Raum für förderungswürdig und will es finanzieren.